Photovoltaik weiterhin gefragt

Unsichere zukünftige Solarförderung belebt Jahresendgeschäft

Die Osnabrücker Sonntagszeitung berichtete in der letzten Ausgabe über die ungebrochene Beliebtheit von Photovoltaik sowie über die Auswirkungen der derzeitigen politischen Situation auf den Solarmarkt. RENOS Geschäftsführer Torsten Behrens kam ebenfalls zu Wort. Lesen Sie den Bericht hier in Auszügen:

Die zukünftige Gestaltung der Energiewende war eines der Kernthemen, mit denen die Parteien in den Wahlkampf gezogen sind. Die deutliche Absage an die FDP unterstreicht dabei, was Umfragen vorher schon verdeutlicht haben: Die Bevölkerung steht mehrheitlich hinter der Energiewende und den derzeit eingesetzten Förderinstrumenten. Laut einer von Emnid im September durchgeführten Umfrage sprachen sich 93 % für einen zügigen Ausbau der erneuerbaren Energien aus. Knapp dreiviertel der Befragten lehnten einen von der FDP und verschiedenen Branchenverbänden propagierten Förderstopp ab.  

Dennoch wird erwartet, dass das Erneuerbare Energien Gesetz, das die Förderung regelt, zumindest kosmetische Retuschen erhält. Die großen Volksparteien wollen damit auf die steigenden Strompreise reagieren, die allerdings nur zu einem geringen Teil auf den aktuellen Zubau von Biogas-, Wind- und Solaranlagen zurückzuführen sind.

Zwei Wochen nach der Bundestagswahl sind jedoch noch keine deutbaren Anzeichen zu erkennen, in welche Richtung Veränderungen gehen könnten.

Aus Branchenkreisen heißt es indes, dass die Unklarheit über die zukünftige Photovoltaikförderung zu einer aktuell steigenden Nachfrage führt. „Es ist klar, dass der derzeitige Status Quo bis zum Ende des Jahres nicht verändert wird. Bis eine neue Regierung beschlussfähig ist und diese sich mit der zukünftigen Solarförderung beschäftigt, gehen sicherlich noch einige Monate ins Land. Dieses Entscheidungsvakuum wird natürlich genutzt.“ so Dr. Torsten Behrens vom Photovoltaiksystemanbieter RENOS Solar and Green Energy aus Bissendorf.

Derzeit erhält ein Betreiber einer Photovoltaikanlage bis 10 kWp 20 Jahre lang eine Vergütung von rund 14 cent für die eingespeiste kilowattstunde Strom. Verglichen mit der Anfangsvergütung von 57 Cent im Jahre 2004 ist dies zwar gering, es ist jedoch zu bedenken, dass für Photovoltaikanlagen heutzutage weniger als ein Drittel des damaligen Preises zu zahlen ist. Historisch niedrige Zinssätze lassen auch bei der Finanzierung weniger Probleme aufwerfen. Gleichzeitig ist die Einspeisevergütung weit unterhalb des regulären Strompreises gesunken, wodurch es wirtschaftlicher ist, den erzeugten Strom vorrangig selbst zu nutzen. Hierdurch werden Anlagen auf Ost-West-Dächern immer attraktiver, da sie im Tagesverlauf länger Strom in ausreichenden Mengen liefern, um in den Sommermonaten bspw. morgens noch den Kaffeegenuss und abends das Fernsehvergnügen durch Eigenstrom zu ermöglichen. Auf das Jahr gesehen bringen gute Ost-West-Anlagen etwa 80% der Erträge von Südanlagen, ermöglichen aber einen höheren Eigenverbrauchsanteil.

 

Den kompletten Artikel können Sie hier lesen.

 

 

 

© RENOS Solar and Green Energy 2014.